OHNE-HAKEN... Das Vogtland braucht keinen Rechtsextremismus

"Lasst euch von niemandem verführen, in keinerlei Weise." 2. Thessalonicher 2,3
Das Kreuz ist das wichtigste Symbol der Christenheit und steht für den Opfertod Jesu Christi, worin sich die Liebe Gottes zu uns Menschen zeigte.
Dieses Kreuz kommt ohne Haken aus.
Unter dem Motto "ohne Haken" möchte die Diakonie Auerbach eine Stimme gegen den aufstrebenden Extremismus der Neuen Rechten sein.
Dabei sind wir nicht allein.
Auf dieser Seite finden Sie verschiedene Veröffentlichungen und Statements für ein menschenfreundliches Miteinander anstatt Rechtsextremismus.

Sozialverband Deutschland: "Es geht uns alle an."

Der Sozialverband Deutschland wendet sich mit 18 weiteren Verbänden gegen die Aussagen Björn Höckes zur Abschaffung der Inklusion
Insgesamt 19 Sozialverbände, darunter die Caritas Behindertenhilfe und der evangelische Fachverband für Teilhabe, wanden sich am 27.08.2023 in einer ganzseitigen Anzeige in der "Welt am Sonntag" gegen die Aussagen Björn Höckes zur Abschaffung der Inklusion.

„Wir lassen nicht zu, dass Ideologien der Ungleichwertigkeit von Menschen weiter Raum greifen, die an die dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte erinnern. Wir rufen die Zivilgesellschaft auf, sich der Gefahr, die von einer solchen Agenda für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft ausgeht, gemeinsam und entschlossen entgegenzustellen.
Es geht uns alle an.
Wir alle sind gefordert.
Die Alarmzeichen sind nicht zu übersehen.“

Weitere Informationen vom Sozialverband Deutschland finden Sie hier.
Den Bericht des MDR dazu finden Sie hier

Landesbischof Bilz: „Der christliche Glaube ist nicht national“

Am 21.08.2023 veröffentlichte die Sächsische Landeskirche ein Statement von Landesbischof Bilz.
„Wir tun als Kirche gut daran, unsere Glaubensüberzeugungen und die sich daraus ergebenden Konsequenzen fröhlich zu vertreten“
„Wenn eine Partei vehement infrage stellt, dass alle Menschen gleiche Würde und gleichen Respekt verdienen, dann entspricht das nicht der christlichen Haltung“
„Wenn eine Partei nationalistisch denkt, dann sagen wir als Christinnen und Christen: Der christliche Glaube ist nicht national, sondern er ist universal“
Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Seite der EKD.

10 Thesen von Christ*innen gegen den Rechtsextremismus

Bereits 2007 wurden die 10 Thesen gegen Rechtsradikalismus veröffentlicht, dem sich inzwischen viele Kirchengemeinden angeschlossen haben.
Das "Haus der kirchlichen Dienste" der Hannoverschen Landeskirche bietet die Thesen kostenfrei als Karte im A6-Format an. Weiteres finden Sie hier.

EKD: Kirche gegen Rassismus, Rechtspopulismus und Rechtsextremismus

"Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) steht mit vielen anderen in Deutschland für eine auf der unverlierbaren Würde jedes Menschen gründende, offene, tolerante und gerechte Gesellschaft. Deshalb kann die EKD sich nicht neutral verhalten, wenn Menschen ausgegrenzt, verachtet, verfolgt oder Opfer brutaler Gewalt werden."
Mit diesen Worten leitet die EKD auf ihrer homepage das Thema "Kirche gegen Rassismus, Rechtspopulismus und Rechtsextremismus" ein und bietet ein vielseitiges Themenspektrum an. 

Handreichung der Diakonie Deutschland und EKD zum Umgang mit Rechtspopulismus

"Womit füttern wir unser Herz und unser Denken, wenn wir Hassreden unkommentiert zulassen?"
"From #hateSpeech to #hopeSpeech"
Unter dem Motto "Aktiv werden für Demokratie - gegen Ausgrenzung" hat die Diakonie Deutschland in Zusammenarbeit mit der EKD eine Handreichung zum Umgang mit Rechtspopulismus veröffentlicht.
Weitere Informationen sowie die Broschüre finden Sie hier.

Aktionstag „Voll normal“ 25. Mai 2019 in Plauen - eine Geschichte

Unter dem Motto "Voll normal" organisierte die Diakonie Auerbach zusammen mit 20 weiteren Akteuren am Samstag, dem 25.05.2019, einen Aktionstag in Plauen, bei dem mehr als 1000 Besucher das Thema Inklusion hautnah miterleben konnten.
Warum dieser Tag über die sächsischen Landesgrenzen hinaus Beachtung fand und ein Statement gegen Rechtsextremismus wurde,
darüber berichtete u.a. der  Spiegel sowie viele Zeitungen in Sachsen, so bspw. die Leipziger Volkszeitung.
Bilder und Eindrücke vom Fest finden Sie hier.

Dem Größenwahn widersprechen

Björn Höcke spricht 2018 vom Aufbau "gallischer Dörfer" des nationalen Widerstands im Osten Deutschlands, von denen aus "eine Rückeroberung ihren Ausgang nimmt". Er sieht dabei die Anwendung von "wohltemparierter Grausamkeit" als geeignetes Mittel an. "menschliche Härte und unschöne Szenen werden sich nicht vermeiden lassen".
Diesem Größenwahn entgegenzutreten, ist durch eine ganz bewusste Wahlentscheidung möglich.

Anstatt der Selbstherrlichkeit der Neuen Rechten zu verfallen möchten wir als Christen an die Zusage Gottes erinnern und festhalten:
"Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben." Joh.3,16

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