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Samstag, 19. Mai 2012

Die Chronik der Diakonie Auerbach

von 1849 bis 1999

1849

erwarb der Kaufmann F. E. Keffel das Schloss in Auerbach und baute den Turm zur Besteigung aus; die Einnahmen sollten der Gründung eines Waisenhauses dienen

1852

Bildung des Gründungsvereines für ein Rettungshaus, Vorsitz hatte der damalige Superintendent Körner

27.01.1853
Konstituierende Versammlung des Gründungsvereins für ein Rettungshaus „nachmittags 5 Uhr im Locale der Gesellschaft Erholung in Auerbach“
28.09.1856
Einweihung des Auerbacher Rettungshauses (heutiges Jungenheim Rebesgrün)
30.09.1856
Gründung des Hauptvereins für Innere Mission der ev. luth. Kirche im Königreich Sachsen in Dresden
11/1875
Gründung des Auerbacher Kreisvereins für Innere Mission
10.11.1884
Eröffnung der "Herberge zur Heimat", Steinbrunnstraße 4
13.10.1895
Einführung der ersten Gemeindeschwester (Marie Trimbach) zur Pflege mittelloser Kranker
07/1912
Beschluss zum Neubau "Herberge zur Heimat" an der Herrenwiese
09.01.1913
Antrag auf Baugenehmigung zum Neubau der Herberge
28.01.1913
dispensweise Erteilung der Baugenehmigung
31.01.1913
Grundstückskaufvertrag zwischen Max Otto Lehmann (Baumeister und Eigentümer) und Richard Nitsche (Superintendent)
30.06.1913
Ablehnung der Beschwerde der Anwohner gegen den Bau der Herberge in 3. Instanz (Ministerium des Inneren, Dresden)
08.07.1913
erneut Baugenehmigung erteilt
21.08.1913
Eröffnung der neuen "Herberge zur Heimat" und zugleich Schließung der alten in der Steinbrunnstraße
11.10.1913
feierliche Weihe des christlichen Vereinshauses ("Hospiz und Herberge zur Heimat")
1933-1935
Herberge und Hospiz wurden schrittweise zu Wohnungen umgebaut
24.11.1944
Umbau zu Unterrichtsräumen durch die Arbeitsfront zur Arbeitsschule
27.02.1946
Umbau zu einer Wohnung (Eg. Herrenwiese 9)
1948
nimmt die Zweigstelle für Innere Mission in Rodewisch ihre Arbeit auf - Beratung und Vermittlung: Erholungsfürsorge, Mütterhilfe, Dienst am behinderten Menschen
01.02.1966
Beginn der Arbeit mit 20 geistig behinderten jungen Männern im heutigen Jungenheim Rebesgrün
26.05.1979
Umzug der Zweigstelle für Innere Mission von Rodewisch nach Auerbach, Herrenwiese 9
06.12.1990
Gründung des Vereins "Diakonisches Werk im Kirchenbezirk Auerbach e. V."
17.05.1991
Kreistag übertrug die Trägerschaft der Werkstatt für Behinderte in die Hand der Diakonie Auerbach
01.07.1992
Beginn der stationären Altenpflege durch Übernahme des Seniorenheimes in Lengenfeld, Treuensche Str. 28c (55 Plätze)
09/1992
Grundsteinlegung für den Neubau der Werkstatt für Behinderte in Rebesgrün (180 Arbeitsplätze)
1992/93
Umbau und Sanierung des Hauses der Diakonie an der Herrenwiese; Erweiterung der Beratungs- und Vermittlungsangebote
01.01.1993 Übernahme des Kinderheim „Sonnenland" Rodewisch aus Händen des Landkreises
07/1993
Angliederung der Klingenthaler Behindertenwerkstatt
10/1993
Einweihung der Werkstatt für Behinderte in Rebesgrün
15.11.1993
Bezirkssynode des Kirchenbezirkes Auerbach fasst Beschluss zur Gründung der Kirchlichen Erwerbsloseninitiative Auerbach (KEA)
01.01.1994
mit Übernahme der Trägerschaft für das Kinderheim "Sonnenland" in Rodewisch lebt die Tradition des Rettungshauses wieder auf (36 Plätze)
01.01.1994
Trägerschaft Pflegeheim Mühlgrün (90 Plätze)
20.08.1994
Eröffnung des Wohnheimes für chronisch psychisch Kranke in Treuen (16 Plätze), Beginn eines neuen Aufgabengebietes
01.10.1994
Gründung des Sozialen Möbeldienstes der KEA im Schlosshof
05/1995
Gründung der Arbeitsgemeinschaft "Telefonseelsorge Vogtland"
01.10.1995
Übernahme der KEA in die Trägerschaft der Diakonie
1995/96
Umbau und Sanierung des Hauses Blumenstraße 34 für Betreutes Wohnen geistig Behinderter und chronisch psychisch Kranker sowie zu Beratungsstellen für Erziehungs-, Familien- und Lebensberatung
08/1996
Grundsteinlegung der Wohnstätte für chronisch psychisch Kranke in Grünbach
14.11.1996
Einweihung des Neubaues Bergstr. 5 mit Werkstattbereich für berufsvorbereitende Maßnahmen der KEA sowie 7 Wohneinheiten für eine sozialpädagogisch begleitete Jugendwohnform
10/1997
erster Spatenstich für die neue Zweigwerkstatt der Werkstatt für Behinderte Rebesgrün in Klingenthal (60 Arbeitsplätze)
14.11.1997
Eröffnung des "Statt-Cafés" der KEA als offenes Jugend- und Begegnungszentrum
05.02.1998
Einweihung der Wohnstätte für chronisch psychisch Kranke in Grünbach (32 Plätze)
09.09.1998
Eröffnung des Wohnheimes für geistig behinderte Menschen Willy-Brandt-Str. 14 (46 Plätze)
11/1998
Gründung des Diakonie-Pflegedienstes häusliche mobile Alten- und Krankenpflege (Bergstr. 4)
01.10.1999
Werkstatt für Behinderte - Namensänderung in "Göltzschtalwerkstätten Vogtland"
10/1999
Umzug der Jugendwerkstatt der KEA in die Bahnhofstr. 18a (ehem. BHG)
01.11.1999
Eröffnung der Außenwohngruppe für chronisch psychisch Kranke in Treuen, am Postplatz 1 (6 Plätze)
12.11.1999
Grundsteinlegung und Richtfest des Nachfolgebau's des Jungenheimes , welches später den Namen „Kirsche-Haus" bekommen soll.
 
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